Gerade mal eine Woche konnte sich Maite Kelly mit ihrem vielgepriesenen Album “Hello!” nach Veröffentlichung auf Platz eins der Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, halten. Inzwischen ist die Sängerin nicht mal mehr in den Top 5 der Hitliste zu finden. Ein Beispiel für die fehlende Nachhaltigkeit vieler Alben und Platzierungen?

Spannend bleibt, ob es Vanessa Mai ähnlich ergeht. Die Sängerin startete mit ihrem neuen Album “Mai Tai” in die Charts und schaffte in der ersten Woche den Einstieg von 0 auf die 3. Erstaunlicherweise ist ihr neues Werk, übrigens das siebte Studioalbum, die wohl am ruhigsten verlaufende Veröffentlichung der 28-Jährigen. Eigentlich hatten wir gedacht, es knallen die Korken – dafür blieb es beim besinnlichen Cocktail.

Wenig Werbetrommel für Musik, dafür viel PR um Vanessa Mai selbst: Anstatt auf die neuen Titel und ihren durchaus hörbaren Musikstil einzugehen, setzt “die Mai” lieber auf ihren frischen Werbevertrag für Unterwäsche-Hersteller Tezenis und präsentiert sich in sexy Outfit auf ihrer Facebook-Präsenz. Irgendwie hat man den Eindruck, Vanessa Mai habe sich musikalisch noch immer nicht gefunden. Und als wäre es eine gelungene Metapher, ist die Sängerin auf dem Cover der April-Ausgabe des Bahn-Magazins DB-mobil. Dort spricht sie über Selbstfindung. Hört, hört.

Längst selbst gefunden hat sich Olaf der Flipper. Der feierte kürzlich seinen 75. Geburtstag – herzlichen Glückwunsch und alles Gute! – Olaf bleibt sich und dem Sound seiner ehemaligen Erfolgsband treu.

In der vergangenen Woche veröffentlichte Olaf seinen neuen Song “Liebe ist”. Ein erster Vorbote auf das demnächst erscheinende Album. Musikalisch nichts Überraschendes, dafür guter hörbarer und tanzbarer Schlager. Olaf bleibt eben Olaf. Man muss sich nicht immer neu erfinden.

(Bild: vanessa-mai.de)

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