Roland Kaiser empfindet die Begeisterung und den Zuspruch der Menschen bei seinen Konzerten mit Dankbarkeit. Mit Blick auf die immer wieder ausverkaufte „Kaisermania“ in Dresden sagte der Sänger in einem taz-Interview: „Das ist ja nicht selbstverständlich, dass sich das jedes Jahr wiederholt.“ Es mache ihn demütig.

Politisches Engagement

Im Gespräch mit der Zeitung sprach Roland Kaiser vor allem über seine politische Einstellung und sein politisches Engagement. Seit 2002 ist der Sänger bekennendes SPD-Mitglied. Grund für den Eintritt seien die seinerzeit schlechten Umfrageergebnisse der Partei gewesen. „Da dachte ich: Du warst ein Leben lang ein großer Sympathisant der Partei, das ist für dich die ideale Form in einem sozialen Land, in einer Demokratie zu leben“, so Roland Kaiser weiter.

Stellung beziehen

Für den Sänger sei es wichtig, bei bestimmten Gelegenheiten politisch Stellung zu beziehen, vor allem gegen Rechts. Das Publikum wisse ohnehin, wie er denke. „Was soll mir passieren? Ich muss wie jeder andere in diesem Land dafür sorgen, dass wir weiterhin unsere Meinung sagen können“, so Roland Kaiser gegenüber der taz.

Niemand ist unpolitisch

Roland Kaiser sprach sich deutlich für das gemeinsame Eintreten aller Bürger für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte aus. Mit Blick auf ein solidarisches Konzert gegen Rechts, wie 2018 in Chemnitz, richtete der Sänger seinen Appell an die gesamte Musikbranche: „Man muss von den Toten Hosen bis zu Frau Fischer gehen, alle gemeinsam. Ich wär auch dabei.“ Genau das habe eine Signalwirkung. „Wir müssen um alle ringen, in jedem Gespräch. Niemand ist unpolitisch.

Irre Vorfreude

Vor den Auftritten habe Roland Kaiser kein Lampenfieber, aber „eine irre Vorfreude“. „Das ist noch nicht sehr alt, dieses Gefühl, aus mir heraus sicher zu sein, dass die Bühne mir gehört“, so der Sänger. Roland Kaiser sieht der Zukunft zuversichtlich entgegen: „Mein Glas ist immer halb voll. Immer.“ (Bild: www.roland-kaiser.de/Paul Schirnhofer)

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