Restriktionen für Naturpark Mondragó auf Mallorca geplant

Restriktionen für Naturpark Mondragó auf Mallorca geplant

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Die Naturschutzbehörde der Balearen plant umfassende Maßnahmen und Restriktionen im beliebten Naturpark Mondragó im Osten von Mallorca. Neben einer deutlichen Beschränkung der Besucherzahlen, sollen Radfahrer nur noch auf bestimmten, asphaltierten Wegen unterwegs sein. Zudem will man Ausflugsfahrten in die traumhaften Buchten per Schiff, wie beispielsweise ab Portopetro, verbieten und keine weiteren Parkplätze bauen. Ein entsprechendes Dokument wurde bereits den Parteien zur Prüfung vorgelegt.

Der Naturpark Mondragó umfasst rund 700 Hektar, von denen etwa 90 Prozent in Privatbesitz sind. Die übrigen Gebiete sind Eigentum der Gemeinde Santanyí, oder im Besitz touristischer Unternehmen, wie Hotelketten. Der Naturpark gehört zur Gemeinde Santanyí.

Weniger Besucher und Strandliegen

Laut neuer Regelungen rechnet man für jeden Badegast zwischen 10 und 15 Quadratmeter Fläche. Um diesen Plan durchzusetzen, soll die Zahl der Strandliegen und Sonnenschirme zunächst begrenzt werden. Die beiden vorhandenen Chiringuitos seien zu groß und müssten, wenn überhaupt, durch kleinere Strandbuden mit nicht mehr als 20 Quadratmetern Fläche ersetzt werden, heißt es weiter. Man könne sie jedoch auch abseits der Playas errichten.

Der Ausbau der beiden Parkplätze darf die Gemeinde, laut Naturschutzbehörde, nicht wie geplant umsetzen. Die Pläne sehen auch keine Busverbindung zur Font de n’Anis vor. (Bild: MF)

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