Öko Test: Jede zweite Zahnpasta enttäuscht

Öko Test hat 400 Zahnpasten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Jede zweite fiel im Test durch. Vor allem Zahnpasta der Naturkosmetik konnte nicht überzeugen.

 

Die Tester wählten für ihre Untersuchung 204 Universal-Zahnpasten, 36 Sensitiv-Zahnpasten, 94 Zahnpasten für weißere Zähne sowie 66 Kinder-Zahnpasten für Milchzähne und Junioren. Unter den Testartikeln waren insgesamt 66 Naturkosmetik-Zahnpasten. Zu den getesteten Zahncremes zählten Eigenmarken sowie Markenprodukte aus Drogerien, Apotheken, Discountern, Supermärkten und Online-Shops.

Umfangreiche Fragestellungen

Untersucht wurde, ob sich umstrittene Inhaltsstoffe in den Zahncremes befinden, und ob beworbene Vorteile, wie „Hilfe bei schmerzempfindlichen Zähnen“, tatsächlich vorliegen. Gefragt wurde auch, ob Aufhell-Effekte bei Zahnpasten wissenschaftlich belegt sind und ob Anbieter von Kinderzahncremes ausreichend über Kariesschutz und Fluorid informieren.

Hälfte der Zahnpasten enttäuscht

Im Ergebnis erhielten 199 der insgesamt 400 von Öko Test untersuchten Zahnpasten das Urteil „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Immerhin schnitten 116 Zahncremes mit „sehr gut“ ab, weitere 27 mit der Testnote „gut“. Diese enthalten Fluorid und die Hersteller verzichten auf umstrittene Inhaltsstoffe.

 

Hier finden Sie die ausführlichen Testergebnisse von Öko Test Zahnpasta >>>

 

Mit „sehr gut“ wurden beispielsweise die „Alterra Zehncreme Bio-Minze“ von Rossmann, die „Alverde 5 in 1 Zahncreme Nanaminze“ von DM sowie „Bevola Dental Zahncreme Kräuter“ von Kaufland bewertet.

In der Untersuchung von Öko Test erhielten die Note „ungenügend“, unter anderem, die vergleichsweise teuren Zahncremes „Ajona medizinisches Zahncreme-Konzentrat“, „Aronal Zahnfleischschutz mit Zink“ und „Blend-A-Med Complete Protect Expert Tiefenreinigung“. (Bild: pixabay.com)
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