(08.01.2020) Für Matthias Reim gehören Falten zum Älter werden. „Ich kann damit sehr gut umgehen“, sagte der 62-Jährige in einem Interview mit t-online. Eitel sei er nicht, er versuche vor Auftritten lediglich, das Beste aus sich rauszuholen. Das einzige, was ihn störe sei, dass man nur „eine begrenzte Zeit auf dieser schönen Welt“ habe. Dem Alter selbst könne er sich sehr gut anpassen, so Matthias Reim weiter.

Viele Rituale

Zum Alltag gehören für den Sänger viele Rituale. „Wenn ich Zuhause bin, hole ich morgens meine Zeitung aus dem Briefkasten, mache mir meinen Cappuccino, schmiere mir mein Nutella-Toast, trinke einen Gemüsesaft und einen Ingwer-Shot, lese die Zeitung, trinke einen zweiten Cappuccino und rauche dabei eine Zigarette“, so Matthias Reim im Interview. Ansonsten sei er bodenständiger geworden. „Früher habe ich nach Auftritten bis fünf Uhr morgens Party gemacht, heute verabschiede ich mich gegen halb eins.“ Ihm gehe es heute auch besser „ohne den ständigen Kater“.

Weg von der Alben-Produktion

Die Musikbranche sieht Matthias Reim vor einem tiefgreifenden Wandel. Ursache hierfür sei das Streaming. „Das bedeutet zum einen, dass es über kurz oder lang gar keine Musikalben mehr geben wird“, sagt Reim. Auch für ihn heiße das: „Ich muss weg von der Alben-Produktion.“

Diese Entwicklung bedinge, dass seine Branche vor harten Zeiten stehe. Doch nicht alles sei negativ. Es gebe, im Gegensatz zu früher, immer die Chance, „als unbekannter Künstler von heute auf morgen durchzustarten.“ Seinen Kindern Julian und Marie drücke er die Daumen und berate sie gerne – auch kritisch, so Matthias Reim. Bei Julian mache er sich überhaupt keine Sorgen. „Bei meiner Tochter Marie bin ich gespannt, was die nähere Zukunft bringen wird.“

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