[02.08.2021] Nach seinem Herzinfarkt vor drei Wochen hat Nockis-Frontmann Friedl Würcher ein erstes Interview gegeben. Der Sänger lud ein ORF-Fernsehteam von “Kärnten heute” zu einem Gespräch in sein Haus in Radenthein ein. Hier erzählte er erstmals über die Ereignisse.

Leitstelle schickte Rettungshubschrauber

Nach der Pressekonferenz zum Sommer-Open-Air von “Wenn die Musi spielt” habe er sich nicht allzu gut gefühlt. “Ich spürte ein Brennen in der Brust, Schmerzen in der Hand, habe angefangen, zu schwitzen”, so Würcher. Er sei dann umgehend zu seinem Arzt und guten Freund gefahren. Noch während des EKGs habe dieser dann den Notruf gewählt. Die Leitstelle habe dann einen Rettungshubschrauber samt Notarzt zur Praxis nach Döbriach geschickt. Dieser habe ihn dann in die Klinik geflogen.

Dank an Einsatzkräfte

Friedl Würcher bedankte sich im Gespräch mit dem ORF für die Hilfe des gesamten Einsatzteams und auch bei seiner behandelnden Ärztin, die ihn operiert habe. Dem Sänger wurde, nach eigenen Worten, ein sogenannter Stent gesetzt. Dabei handelt es sich, einfach ausgedrückt, um ein winzig kleines Drahtgeflecht, welches Herzkranzgefäße wieder erweitert und künftig offen hält. Durch das perfekte und rasche Arbeiten der Rettungskette sei die Zeit zwischen Diagnose und Behandlung überaus kurz gewesen, so Würcher weiter. Das sei ihm und dem Behandlungserfolg zugute gekommen.

“Zeit nehmen, die ich brauche”

“Ich habe währenddessen mir das passiert ist nie Angst gehabt”, berichtete Friedl Würcher im Interview. Besonders gefreut habe ihn die Unterstützung der Fangemeinde. Er habe bereits am ersten Abend über 500 Nachrichten auf dem Handy gehabt, so der Sänger. “Es ist schon schön und beruhigend, wenn man weiß, es gibt Menschen, die an einen denken, die in irgendeiner Weise mitleiden. Das war auf der einen Seite nett, auf der anderen Seite aber auch anstrengend.”

Zur Zukunft der Nockis und ihrer Auftritte sagte Friedl Würcher: “Ich werde nichts übertreiben und mir jegliche Zeit nehmen, die ich brauche, und dann möchte ich wieder mit frischem Elan und mit voller Kraft auf der Bühne stehen, nicht halbherzig.” (Bild: ORF/Kärnten heute)

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