[11.12.2020] Vor der bevorstehenden Bund-Länder-Konferenz am Sonntag und dem geplanten Lockdown hat Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann zu besonnenem Handeln beim Thema Kita- und Schulschließungen aufgerufen.

Kita- und Schulschließungen seien mit zahlreichen negativen Folgen für die Gesellschaft, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, verbunden, so eine schriftliche Antwort des Ministeriums auf Anfrage von Radio Farbenspiel. „Die Schließung von Schulen hätte drastische Auswirkungen, die die Politik nicht aus dem Blick verlieren darf“, heißt es wörtlich. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und die übrigen 15 Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder seien sich dahingehend seit Monaten einig.

Erhebliche Betreuungsprobleme

Das Recht auf Bildung könne am besten im Präsenzunterricht gewährleistet werden. Hinzu komme, dass Schule auch ein soziales System sei und den Schülerinnen und Schülern Struktur in ihrem Alltag gebe, so das Ministerium weiter. In diesem Zusammenhang wurden auch die erheblichen Betreuungsprobleme für die Familien genannt.

Aspekte sorgsam gewichten

Das Kultusministerium forderte von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz mit der Kanzlerin, diese unterschiedlichen Aspekte sorgsam zu gewichten. Trotz der notwendigen Reduzierung von Kontakten dürfe man die Bedeutung offener Schulen und Kitas „nicht aus dem Blick verlieren“, und die Entscheidungen seien „sorgsam abzuwiegen“. (Bild: pixabay.com)

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