Bewaffneter Angriff in Straßburg

Ein bewaffneter Täter hat am Dienstagabend in der Nähe des Weihnachtsmarktes in Straßburg geschossen und dabei mindestens drei Menschen getötet. Weitere zwölf Personen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Das teilte der französische Innenminister Christophe Castaner mit. Der Schütze ist weiterhin auf der Flucht. Er sei dabei von einer Polizeipatrouille angeschossen worden. Die Behörden sprechen inzwischen von einem terroristischen Hintergrund.
Der Angreifer ist offenbar polizeibekannt. Laut Medienberichten hätte er am Dienstagmorgen wegen anderer Delikte festgenommen werden sollen. Er sei aber nicht in seiner Wohnung angetroffen worden.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, handele es sich bei dem Mann um einen „29 jährigen, französischen Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln“. Das Amtsgericht Singen hatte ihn demnach wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach Verbüßen war er dann 2017 nach Frankreich abgeschoben worden. (Bild: AFP)
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