Mit einem souveränen Statement hat Andreas Gabalier auf die Nicht-Nominierung für den österreichischen Musikpreis Amadeus Austrian Music Awards 2020 reagiert. „In der Kategorie ‚Liveact des Jahres‘ nicht einmal nominiert zu sein, ist an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen, sondern auch das größte Armutszeugnis, dass ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt“, sagte der 36-Jährige an die Verantwortlichen gerichtet in einem Video auf seinem Facebook-Account.

Ausverkaufte Stadien

Kritik und Enttäuschung sind verständlich, hat der selbst ernannte Volks-Rock’n Roller doch gerade erst eine Stadien-Tournee mit 15 Stationen in Deutschland und Österreich beendet. Die Live-Konzerte waren mit jeweils 50.000 bis 80.000 Besucher ausverkauft.

Dennoch verzichteten die Verantwortlichen des Musikpreises Amadeus in diesem Jahr auf eine Nominierung des Künstlers. Nicht einmal in der Kategorie „Bester Live Act“ fiel sein Name.

Wertschätzung wäre angebracht gewesen

Er wisse, dass es sich in der Musik nicht ausschließlich um Fakten und Zahlen drehe, wenn es um die Vergabe oder Nominierungen von Preisen gehe, sondern dass es da viele andere Faktoren gibt, erklärte Gabalier in seinem Video. „Ein klitzekleines Grundmaß, wie es in der Kunst oft gefordert wird, an Wertschätzung, wäre jedoch angebracht gewesen“, so der selbst ernannte Volks-Rock’n Roller weiter.

Anerkennung der Erfolge anderer

Die Amadeus Austrian Music Awards haben für Andreas Gabalier damit offenbar an Bedeutung und Seriosität verloren. Die größte Auszeichnung für ihn sei ein Millionenpublikum, das jahraus jahrein auf diese Konzerte pilgere. „Ein großes Dankeschön dafür“, so der Sänger wörtlich. Für die nominierten Kolleginnen und Kollegen fand Andreas Gabalier Worte der Wertschätzung. Er freue sich riesig über ihre Erfolge.

Der Amadeus Award ist seit 20 Jahren der wichtigste Musikpreis Österreichs. Mit ihm werden jährlich die besten Künsterinnen und Künstler der Alpenrepublik in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Andreas Gabalier konnte die Ehrung bislang siebenmal für sich entgegennehmen. (Bilder: @AndreasGabalier via Facebook)

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