[06.01.2021] Achim Petry hängt seine Karriere als Musiker und Sänger bis auf Weiteres an den Nagel und startet in einem regulären Berufsverhältnis neu durch. “Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, und ich bin auch sehr glücklich, dass dies relativ problemlos vonstatten ging”, schreibt der Sohn von Kultsänger Wolfgang Petry auf seinem Facebook-Account.

Grund für den Schritt sind, laut Achim Petry, die aktuelle Lage der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Selbständigkeit als Künstler. Seiner Ansicht nach sei es nötig gewesen, “berufliche Veränderungen zu vollziehen, um in Zukunft nicht in eine wirtschaftliche ‘Schräglage’ zu geraten. Seine Existenz definiere sich nicht über die Musik, so Petry. Gleichzeitig stellt der 46-Jährige unmissverständlich klar: “Meine Familie ist nicht pleite!”

Versuchen, die Krise durchzustehen

Für die Situation der Künstler und Veranstalter in Deutschland sieht Achim Petry auf absehbare Zeit keine Verbesserung. Er sei bei Ansicht aller Fakten sogar davon überzeugt, dass Veranstaltungen unter normalen Bedingungen frühestens Ende dieses Jahres “oder vermutlich eher Anfang 2022” erwartet werden könnten und fügt an: “Wenige bis Niemand, die ich kenne, kommen eine so lange Zeit ohne Umsatz, bzw. Einnahmen aus.”

Der Musiker schreibt weiter, er wolle weder bereits geschundenen Veranstaltern das Geld aus der Tasche ziehen noch sich vom Staat oder seinen Eltern abhängig machen. “Diese Grundhaltung ist wohl meiner Erziehung geschuldet”, so Achim Petry. Er wolle alles, was in seinen Möglichkeiten liege, versuchen, um diese Krise durchzustehen.

Es werden wieder normale Zeiten kommen

Seinen Fans und Freunden macht Achim Petry jedoch Hoffnung. Er gebe die Musik nicht auf, und es werde neue Platten und auch Auftritte geben. “Das wird dann passieren, wenn es wieder möglich ist und ich sicher bin, […] dass die Gesundheit der Menschen vor und hinter der Bühne gewährleistet ist.” Seinen Kolleginnen und Kollegen empfiehlt Achim Petry den Blick nach vorn: “Es werden wieder normale Zeiten kommen!”

Dennoch sollte jeder vorausschauend denken und, was viele bereits gemacht hätten, über den “Plan B” nachdenken. “Verlasst Euch nicht auf die Hilfen des Staates, ob sie nun kommen oder nicht.” (Bild: @achimpetry via Facebook)

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